Luftfeuchtebuch

Artikel-Nr. 102: Das Luftfeuchte-Buch

Das Luftfeuchte-Buch

Gebunden, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen. Hinweise, Hilfen, Antworten zu allen wichtigen Fragen und Grundsätzlichkeiten der Luftfeuchte in Gebäuden, zum Wasserdampf, zur Diffusion und zum Luftdruck.

Der Raumklimaexperte, J. Bellmer kennt genau die Fragen die von betroffenen Wohnungsnutzern und auch bei seinen Schulungen von Fachleuten gestellt werden, wie: „Darf man bei Regenwetter lüften?“, „Welche Luftfeuchte ist optimal?“ In diesem Buch beantwortet er sie zielgerichtet und mit einer gut verständlichen Sprache. Darüber hinaus werden Berechnungen zum Wasserdampf-Gehalt durchgeführt.

Autor: Dipl.-Ing. J. Bellmer

Aktuell: 4. Auflage 2011

Dieses Buch soll Fachleute unterstützen, die mit Schimmelpilz- und Feuchtigkeitsproblemen zu tun haben. Hierbei ergeben sich häufig eine ganze Reihe von Fragen in Bezug zur Luftfeuchte. Hier sollen bewusst die wirklich wichtigen Sachverhalte, Hintergründe und Definitionen konzentriert und ausgiebig erläutert werden. Viele Nutzer fragen, welche Luftfeuchte nun gut für ihre Wohnung sei. Hierzu gibt das Buch Antworten, die für den einen oder anderen vielleicht gewagt sein mögen, denn es geht dabei z. B. auch um die angeblich so belastende trockene Luft. Diese entsteht aber nun einmal, wenn dem Raum gute, reine Außenluft zugeführt wird. Darüber hinaus werden Sie weitreichend in Ihrer baugutachterlichen Arbeit unterstützt und informiert. Luftfeuchte-Messungen können hervorragend dabei helfen, Feuchteprobleme aufzudecken und Wohnungsnutzer zu beraten.

Häufig bestehen Missverständnisse von Seiten der Betroffenen mit Feuchte- und Schimmelschäden. Kann man z. B. auch bei Regenwetter lüften? Warum kann man die relative Luftfeuchte im Raum nicht einfach mit der relativen Luftfeuchte außen vergleichen, um danach das Lüften zu richten. Viele praktische Tipps sind schon im Buch „Hilfe bei Schimmelpilz- und Feuchtigkeitsproblemen“ und als eingebaute Bewertungsroutinen im Programm „Direkthilfe-Schimmelpilz“ enthalten.

Hier geht es jedoch um tiefer gehende Informationen. Häufig entstehen Fragen zur Verwendung der massebezogenen und volumenbezogenen Luftfeuchte. Mit welcher Größe sollte man denn nun arbeiten? Welche Vor- und Nachteile gibt es zu benennen? Zu diesen Themen werden Antworten und wichtige Hintergründe aufgezeigt. Eingegangen wird auch auf die wichtigen Wasserdampf-Diffusionsvorgänge in Gebäuden. Zusätzlich geht es um Hinweise zur richtigen Handhabung des Wasserdampf-Partialdrucks und des Luftdrucks. Letzterer wird zumeist nur als Randthema nebenher erwähnt, hier aber ausführlich erläutert. Außerdem werden Hilfen für Weiterberechnungen nach der Gebäudeanalyse aufgezeigt. Dabei geht es nicht um die Verwendung theoretischer Tabellen- oder Vorhersagewerte, sondern um die Verarbeitung Ihrer aktuell gemessenen Luftfeuchte-Parameter. Speziell werden Vergleichsrechnungen zwischen Raum- und Außenluft aufgeführt, um den Trocknungseffekt der wichtigen Winterlüftung darzustellen. Hierfür werden die Abhängigkeiten zwischen Luftdichte, Luftdruck und Luftfeuchte aufgezeigt, denn die gilt es zu beachten.

Kondensationsschäden entstehen aufgrund zu hoher Luftfeuchten und zu niedriger Oberflächentemperaturen. Deshalb werden hierzu Hintergründe und praktische Tipps aufgezählt. Hinweise zur Messdurchführung der momentanen Parameter werden ebenfalls dargelegt. Im Computer-Zeitalter können alle vorgenannten Ermittlungen mithilfe von Software-Programmen erfolgen. Trotzdem wurde im Buch Wert darauf gelegt, dass Sie alle Parameter selbst und manuell berechnen können. Man kann das hier Dargelegte also als eine Art kleines und großes Einmaleins der Luftfeuchte-Messung in Gebäuden ansehen. Letztendlich ist es das Ziel des Buches, dass Sie mit wichtigem und praktischem Hintergrundwissen zum Spezialthema Luftfeuchte besser messen und beraten können.